Ortung

Technische Prüfung

VON DER REAKTIVEN ZUR
ZUSTANDSORIENTIERTEN INSTANDHALTUNG

Nichts geht ohne fundierte, technische Prüfung

Eine optimale Prüf- und Instandhaltungsstrategie kann nicht generell festgelegt werden. Sie muss selektiv und individuell für jede Anlage und jeden Anlagenteil ermittelt werden. Grundlage hierfür sind technische und wirtschaftliche Erwägungen sowie gesetzliche Rahmenbedingungen. Durch den Einsatz intelligenter Sensorik sind heute jedoch einfache und kostengünstige Lösungen möglich.

OTS Service unterstützt Sie bei der Anwendung verschiedener Instandhaltungsstrategien.


Reaktive Instandhaltung

Eine noch häufig angewandte, klassische Form von Instandhaltung ist die reaktive Instandhaltung. Maschinen oder Anlagen werden nur bei Ausfällen oder Defekten repariert.


Präventive Instandhaltung

Basierend auf Zeitintervallen oder Laufzeiten werden Maschinen oder Anlagen heruntergefahren und Bauteile überprüft, beziehungsweise ausgetauscht. Der Verschleiß wird kontrolliert, um die Lebensdauer der Maschine und die Verfügbarkeit zu erhöhen.

Diese Art der Instandhaltung führt häufig dazu, dass intakte Bauteile ausgetauscht und noch vorhandene Restlaufzeiten nicht genutzt werden. Die Aufwendungen für präventive Instandhaltung verursachen in vielen Unternehmen beträchtliche Kosten.


Zustandsorientierte Instandhaltung

Zielsetzung der zustandsorientierten Instandhaltung ist es, anhand der Zustände der Anlagen als notwendig erkannte Instandhaltungsmaßnahmen zeit-, qualitäts- und kostenoptimal zu planen und durchzuführen. Moderne Messtechnik ermöglicht es, den Zustand von Maschinen und Anlagen präzise und permanent zu erfassen, zu beschreiben und zu bewerten. Durch diese Informationen können Ursachen für mögliche Störungen und Schäden bereits im Vorfeld erkannt und gegebenenfalls beseitigt werden.

Der investierte Abnutzungsvorrat wird fast vollständig ausgenutzt, dennoch werden Primärschäden weitgehend ausgeschlossen und damit auch Folgeschäden verhindert. Die frühzeitige Erkennung von Schäden, z.B. durch eine Schwingungsanalyse, hilft einen eventuellen Totalausfall zu vermeiden. Potenziellen Anwendern gibt die VDI-Richtlinie 2888 eine Handlungsanweisung. Um Missverständnisse zu vermeiden, muss definiert werden, auf welche Assets oder Asset-Kategorien sich das Condition Monitoring bezieht.

Wer der alten Volksweisheit „Vorbeugen ist besser als Heilen“ folgt, ist für die ständig steigenden Anforderungen nach Sicherheit, Verfügbarkeit und Effizienz technischer Anlagen bestens gewappnet.

OTS Service bietet Ihnen im Rahmen der reaktiven, präventiven und zustandsorientierten Instandhaltung gern entsprechende Lösungen an.